| Reitferien |
Am
Tag der Ankunft lernte ich meine Reit-Kolleginnen kennen. Als
wir in der Blockhütte ausgepackt hatten, gingen wir gleich
2 Stunden reiten. Wir waren fünf Mädchen (eine war
krank geworden) und da höchstens drei gleichzeitig reiten
konnten, teilten wir uns auf. Das Reiten war nie langweilig,
sondern machte uns allen immer großen Spaß. Wir
hatten 2 Stunden Reitunterricht am Vormittag und 2 Stunden am
Nachmittag.
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Nach dem Reiten freuten wir uns schon auf das Mittagessen. Danach
konnten wir 5 Mädchen noch etwas gemeinsam unternehmen.
Wir gingen zu allen Pferden auf der Ranch und streichelten sie.
Jeder hatte ein Lieblingspferd. Dann zogen wir uns in die Hütte
zurück und lernten einander etwas besser kennen. Nachmittags
gingen wir wieder zur Reithalle und machten unsere Pferde bereit.
Wir bekamen immer verschiedene Aufgaben und so war es nie langweilig.
Wir blieben noch lange im Reitstall, auch wenn wir nicht ritten.
Wir sahen fast jeden Abend Sabrina und Günter zu, wie sie
ritten. Wir hatten auch beim Zuschauen viel Spaß. Danach
aßen wir immer zu Abend und anschließend erzählten
wir uns Geschichten. Wir mussten sehr viel lachen. Wir gingen
nacheinander duschen und dann alle gemeinsam ins Bett. |
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Am
Dienstag standen wir - wie dann jeden Tag - um 9.00 Uhr auf,
frühstückten und gingen reiten. Zu Mittag teilte Sabrina
uns unsere Pflegepferde zu. Nun kannten wir, meine Reit-Kolleginnen
und ich, uns schon besser und wir sahen uns zusammen einen Film
an, bei dem wir sehr viel lachten. Dann gingen wir wieder in
die Halle. Doch heute machten wir Bodenarbeit mit unseren Pflegepferden.
Es war sehr interessant, denn wir lernten, dem Pferd etwas in
„Pferdesprache“ mitzuteilen. Am Abend beim Essen
hatten wir uns viel zu erzählen. |
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Es
liefen viele Katzen herum und zwei davon kratzten jede Nacht
an der Tür, weil sie zu uns herein wollten.
Am Donnerstag ritten wir am Vormittag ohne Sattel und am Nachmittag
ritten wir alle aus. Am Freitag machten wir vormittags ein Reiterspiele-Turnier.
Das war alles sehr lustig und ich wurde sogar Zweiter. Am Nachmittag
fuhren wir nach Pullman City. Dort wuschen wir Gold und ließen
uns Tatoos aufmalen. Es war ein sehr schöner Nachmittag.
Am Abend bemalten wir Hufeisen und machten daraus schöne
Bilderrahmen. |
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Der
Samstag kam uns allen viel zu schnell und eigentlich wollten
wir noch gar nicht nach Hause fahren. Diese Woche machte uns
allen sehr viel Spaß! Ich hoffe, ich darf nächstes
Jahr wieder auf Reitferien zur „Lone Star Ranch“
und sehe vielleicht meine neu gewonnenen Freundinnen wieder.
Daniela Weber, 12 Jahre |
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