Diese Rasse entstand Anfang des 18. Jahrhundert in Missouri und Arkansas. Als Siedler von Kentucky, Tennessee und Virginia nach Westen zogen, nahmen sie nur die besten Reitpferde mit. Diese gingen unter anderem auf Araber, Morgan und Plantation Horses aus den Südstaaten zurück. Um Exterieur und Ganganlage zu fördern, kreuzte man später American Saddlebred, Tennessee Walker und Standardbred ein. Im Gegensatz zu anderen Rassen zeigen die Foxtrotter kein einheitliches Aussehen, sie verbindet lediglich der charakteristische Gang, der Foxtrott. Auch die Nez Perce Indians selektierten um 1900 bei ihren Schecken (heute Appaloosa) auf Foxtrott. Noch heute zeigen wildlebende Mustangs in Montana und Kanada diesen Gang.
1948 gründeten die Züchter in Ava, Missouri, und 1970 in Marshfield, Missouri, die Missouri and American Fox Trotting Horse Breed Associations (MFTHBA). 1973 wandelte man den Züchterverband MFTHBA in einen Mitgliederverein um. 1983 wurde das Stutbuch geschlossen. Heute sind in USA über 38500 Pferde registriert. In
unwegsamen Gelände zeigt der Missouri Foxtrotter seine Stärken
als ausdauerndes, Ohne
den Missouri Foxtrotter als solchen zu erkennen, kennen wir alle diese
Pferderasse aus den Westernfilmen als treue Gefährten von Sheriffs,
Rangern, und auch Revolverhelden. Es sind jene Pferde, die einen absolut
ruhig sitzenden Reiter auf Ihren Rücken tragen, einen sehr schnellen
Schritt gehen und dabei rhythmisch mit dem Kopf auf und ab nicken.
In Körperbau, Größe und Farbe unterscheidet sich der
Missouri Foxtrotter nicht wesentlich von anderen leichten wendigen
Pferderassen. Das
bekannteste Westernpferd ist das Quarter Horse. Doch als Trailpferd,
also für Geländeritte, verwenden Cowboys den Missouri Foxtrotter
- den Cowboy-Rolls-Royce. Er ist so bequem zu reiten, dass man es
ruhig 8-10 Stunden im Sattel aushalten kann.
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