Jungpferdeausbildung:
Bei der Ausbildung unserer Jungpferde legen wir viel Wert auf
eine solide Grunderziehung.
Mit unseren zweijährigen Jungpferden beginnen wir mit
Bodenarbeit, die Elemente der Lehren
von Monty Roberts und Pat Parelli enthält. Nachdem das
Pferd beim Join Up gelernt hat, sich dem Menschen als ranghöheren
Herdenführer anzuschließen, arbeiten wir daran, dass
es sich anstandslos führen und vertrauensvoll an allen
Körperteilen berühren lässt. Der nächste
Schritt ist das Weichen von Druck, das eine wichtige Vorbereitung
auf die Reiterhilfen darstellt. In den folgenden
Wochen und Monaten wird das Jungpferd anlongiert und ohne Angst
an Sattel und Trense gewohnt. Auch Alltagsübungen
wie regelmäßiges Hufegeben, gewaschen werden oder
einen Hänger betreten, gehören dazu. Dazwischen hat
der „Lehrling“ auch immer wieder Phasen ohne Training,
in denen er noch ganz seine Jugend genießen kann.
So ist das dreijährige Pferd schließlich schon bestens
auf das Einreiten vorbereitet. |
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Als
Dreijähriger wird es an das
Reitergewicht gewöhnt und mit den Reiterhilfen
vertraut gemacht. Gleichzeitig werden Takt und Gleichgewicht
weiterhin regelmäßig an der Longe geschult, bis sich
das Jungpferd schließlich in
allen Gangarten willig steuern lässt. Nun
wird auch vermehrt Wert auf das Nachgeben vom Druck des Zügels
und auf eine ausbalancierte Körperhaltung gelegt. Grundübungen
wie eine Hinterhandwendung, Rückwärts- und Seitwärtsrichten
oder das Übertreten von Bodenstangen werden selbstverständlich
ebenfalls gelehrt. |
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Wie
die weitere Ausbildung des Pferdes aussieht, hängt von
seiner späteren Aufgabe
ab. Bei einem Foxtrotter wird am Festigen seiner rassespezifischen
Gänge gearbeitet, bei einem Pferd mit Turniereignung
werden verstärkt Manöver der angestrebten Disziplin(en)
verfeinert, ein zukünftiges Wanderreitpferd wird an Geländehindernisse
gewöhnt und an der Hand und später unter dem Sattel
auf kleinere Ausritte mitgenommen.
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Training
von Privatpferden:
Natürlich arbeiten wir auch gerne mit Ihrem
eigenen Pferd an seiner Ausbildung zum Westernpferd
oder korrigieren bereits angewöhnte Problemchen.
Dabei ist es für uns wichtig, dass sich auch der Reiter,
der (meist durch zu viel Nachsicht oder übertriebene Strenge,
oder einfach aus Unwissenheit) zur Bildung einer schlechten
Angewohnheit beigetragen hat, sich mit seinem Pferd weiterentwickelt.
Und auch der Besitzer eines Jungpferdes soll mit ihm zu einer
Einheit zusammenwachsen, so dass Probleme gar nicht erst entstehen.
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